Aktuell

Am Montag machen wir eine Schnupperprobe für Interessierte!

Wir arbeiten am Weihnachtsoratorium, mitten im Hochsommer!  Die vorgesehenen Stücke passen aber  auch im Juli:  z.B: Ehre sei dir, Gott, gesungen.

Kommt und singt mit uns!


Mit freundlicher Genehmigung Bruchsaler Rundschau / Simone Tonka 

Unerfüllte Sehnsucht der „blauen Blume“

Unerfüllte Sehnsucht der „blauen Blume“ Kammerchor Bruchsal führte romantische Werke auf

Unter dem Motto „Die blaue Blume“ bot der Kammerchor Bruchsal gemeinsam mit Pianist Toshiki Esau anspruchsvolle Chor- und Klaviermusik der Romantik. Das Konzert fand im Bürgerzentrum in Bruchsal erstmals unter der Leitung von Sebastian Hübner statt. Es erklangen Werke von Mendelssohn Bartholdy, Hensel, Reger und Brahms, die überwiegend a-cappella vorgetragen wurden. Abgerundet wurde das Programm durch „Lieder ohne Worte“ für Klavier von Mendelssohn Bartholdy, gespielt vom jungen Pianisten Toshiki Esau. Eröffnet wurde das Konzert mit dem innigen „Morgengebet“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit differenziertem und dynamisch fein ausgelotetem Klang sang der Chor von Beginn an mit einer sehr deutlichen Artikulation. Wilhelm Hensel dichtete für seine Frau Fanny den „Morgengruß“, den sie 1846 in ihren Gartenliedern vertonte. Ausdrucksvoll und mit großem dynamischem Spektrum verdeutlichte der Kammerchor die Huldigung an die Natur ebenso wie in „Frühlingsahnung“ von Mendelssohn Bartholdy und „Lockung“ von Fanny Hensel. Elegisch-verklärt erklang das „Nachtlied“ von Max Reger sowie „In stiller Nacht“ von Johannes Brahms. Die romantische unerfüllte Sehnsucht verdeutlichte der Chor mit schwermütigem Ausdruck in „Ruhetal“ von Mendelssohn Bartholdy, „Abendlich schon rauscht der Wald“ von Hensel und „Ach, Bäumchen“ von Reger. Stimmgewaltig erklangen die gewitzten „Neckereien“ von Brahms, begleitet von Esau am Klavier. Der Pianist begeisterte solistisch mit vier „Lieder ohne Worte“ von Mendelssohn Bartholdy. Mit virtuosem Spiel musizierte er die lyrischen Stücke von liedhafter Beschaffenheit klangmalerisch. Zum Abschluss setzte der Chor ein musikalisches Ausrufezeichen im hoffnungsvollen Abendlied „Verstohlen geht der Mond auf“ von Brahms. Mit drei Zugaben beendeten der Kammerchor Bruchsal und Pianist Toshiko Esau die Reise in die romantische Klangwelt.

Simone Tonka 


Immer sauber singen! (Gilt für alle.)

Nach dem Konzert ist vor dem Konzert: Nach der »blauen Blume« mit Rosmarin folgt jetzt Gold, Weihrauch und Myrrhe im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Die Choräle singen wir mal vom Blatt.

Foto: Anke-Susanne Mueller

Gute Stimmung nach der Generalprobe

Nach einer intensiven Generalprobe freuen wir uns auf das Konzert am Sonntag – und auf viele Zuhörer, die den Besuch im Bürgerzentrum nicht bereuen werden.  


Bruchsaler Rundschau vom 10. Juli:

Fragen an Sebastian Hübner

Was hat Sie als Heidelberger zum Kammerchor Bruchsal verschlagen?

Seit 2011 habe ich mehrfach als Solist mit dem Kammerchor zusammengearbeitet und die hohe Klangkultur dieses Ensembles erlebt. Von daher war ich hocherfreut, dass der Chor sich für mich als seinem neuen Leiter entschieden hat. Ich fahre gerne jeden Montag nach Bruchsal, um mit dem Chor zu proben. Hier stimmt die Atmosphäre und die Qualität.

Wie sind Ihre Erwartungen vor dem ersten Konzert mit dem Chor? Sind Sie vielleicht nervös?

Alle Künstler, die ich kenne, sind vor ihren Auftritten nervös – und das ist auch gut so. Die Hochspannung und das Adrenalin tragen dazu bei, auf der Bühne diesen besonderen Moment zu kreieren, der ein Konzert einzigartig werden lässt. Von daher: ja, ich werde nervös sein. 

Auf was dürfen sich die Besucher des Konzerts am 14. Juli freuen?

Auf wunderschöne und berührende Chor- und Klaviermusik des 19. Jahrhunderts. Wir werden die Zuhörer auf eine Reise tief in die romantische Seele mitnehmen. Sehnsucht ist ein zentraler Begriff dieser Zeit, die »blaue Blume«  ihr Symbol. Wir begeben uns mit den Romantikern auf ihre Suche nach Erfüllung, Ganzheit und nach Einssein mit der Schöpfung, mit dem Göttlichen und mit sich selbst – Themen, die uns auch heute noch bewegen und inspirieren.

Kammerchor Bruchsal beim Ettlinger Musikfestival

Der Kammerchor im Asamsaal des Ettlinger Schlosses

Einen Vorgeschmack auf das bevorstehende Sommerkonzert des Kammerchors Bruchsal gab es beim Ettlinger Musikfest am Sonntag den 7. Juli

Auf vielen Bühnen in der Innenstadt und im Schloss Ettlingen präsentierten sich Chöre und Musikgruppen aus der PAMINA Region. Der Kammerchor Bruchsal und der Pianist Toshiki Esau unter der Leitung von Sebastian Hübner präsentierte im Asamsaal des Ettlinger Schlosses vor einem begeisterten Publikum einen Teil des Programms, das am kommenden Sonntag um 19 Uhr im Bürgerzentrum Bruchsal zu hören sein wird. Für den Chor war dies eine wertvolle Gelegenheit, in der Region auf sich aufmerksam zu machen und Werbung für das kommende Konzert unter dem Motto „Die blaue Blume“ mit Chor- und Klaviermusik der Romantik zu machen.

Der Vorverkauf für das Konzert am Sonntag, den 14. Juli läuft, Karten gibt es bei den Buchhandlungen Braunbarth und Majewski in Bruchsal oder über die Homepage des Chores www.kammerchor-Bruchsal.de.

Vor und nach dem Konzert ist der Sektausschank geöffnet. 

 

Die heiße Phase in der Konzertvorbereitung

Singen und Schwitzen beim Probentag des Kammerchors Bruchsal

Toshiki bleibt beim Wasser

Es ist das bisher heißeste Wochenende dieses Jahres, doch wer am Samstag an der Musik und Kunstschule in Bruchsal vorbeigegangen ist, konnte bei genauem Hinhören erfrischende Chorklänge aufnehmen. Von Johannes Brahms’ „Waldesnacht, du wunderkühle“ haben die Sängerinnen und Sänger des Kammerchors Bruchsal sicherlich auch geträumt, als sie sich im warmen Rimolinisaal zum Probentag getroffen haben. Knapp zwei Wochen vor dem Konzert am 14. Juli um 19 Uhr im Bürgerzentrum Bruchsal hat der Feinschliff an dem anspruchsvollen Programm begonnen. Und deshalb stand statt Baggersee und Biergarten für den Kammerchor eine intensive Ganztagesprobe auf der Tagesordnung.

Am Ende des Probentages gab es doch noch die ersehnte Erfrischung: Ulrike Redecker, die Leiterin der MuKS, lud zur Wein-Probe des von ihr gestifteten 2018er „Musen-Kuss“  vom Kaisersberg ein.

Sebastian Hübner zum Konzert: