Es geht weiter

Der Kammerchor ist zu Gast in den Räumen des Fanfarenheims Bruchsal. Wir sind dankbar, dort singen zu dürfen und freuen uns auf die kommenden Proben. 

Musik trotz(t) Corona

Schon lange hatten die Besucher*innen die Schola Heidelberg, eigentlich bekannt für ihre zeitgenössische Musikauswahl, darum gebeten, ein Weihnachtsalbum mit Alter Musik aufzunehmen.

In der konzertfreien Krise nutzt das Gesangsensemble die Verfügbarkeit hochkarätiger Solist*innen und kommt dem Wunsch nach. Martina Senghas berichtetvon der Aufnahme von weihnachtlichem Repertoire mit dem Arbeitstitel „Choräle von Heil und Unheil“ im Frühsommer.

Die Schola Heidelberg ist ein kleiner Chor aus Vokalsolisten unter der künstlerischen Leitung ihres Gründers Walter Nußbaum. Sie gehören zusammen mit dem ensemble aisthesis zum Klangforum Heidelberg.

 aus der Sendung vom

Online Proben!

Das Virus beeinflusst unser Leben, wir sind besorgt um unsere Gesundheit und die unserer Lieben.
Wir haben die Proben in Bruchsal für unser nächstes Konzert gestrichen, aber wir lassen uns nicht unterkriegen und arbeiten in veränderter Weise weiter, in der Form der Online-Probe: Ja, so was gibt es und es geht! Es ist anders und ungewohnt, wir alle sind neu gefordert. Sebastian Hübner hat alles perfekt vorbereitet, die Sängerinnen und Sänger haben sich mit der Technik vertraut gemacht und waren mit großem Einsatz dabei – und das Wichtigste: 

Wir stehen zusammen und wehren uns gegen diesen blöden Zellklumpen.

Now, o now zeigt sich, wer und was wir sind.

kunstgehtonline

Die Heidelberger Familie von Thadden-Abt hat ein Initiative gegründet, mit der sie freiberufliche Musiker in der Corona-Krise unterstützen möchte. In diesem Zusammenhang hat Sebastian Hübner und Kyeyoung Lim ein Konzert mit Musik von Clara Schumann aufgenommen. Bitte schaut euch die Aufnahme an und vor allem:

unterstützt die Initiative! 
Weitere Informationen und die Konzerte der teilnehmenden Künstler*Innen findet man unter dem Link Kunstgehtonline

Sebastian Hübner und Kyeyoung Lim
Das schreibt Thomas Adam im Wochenblatt

Bruchsaler Kulturszene in Zeiten von Corona

Bruchsal. Probenbetrieb eingestellt, Veranstaltungen nicht möglich, traditionelle Jahrestermine entfallen: Die finanziellen Verbindlichkeiten für Vereinsheime, Spielstätten und Dirigenten aber laufen weiter. Die Corona-Pandemie und die gegen sie verhängten Schutzmaßnahmen treffen gerade auch die zahlreichen Kulturvereine in Bruchsal und der Region hart. Und dies nicht nur der aktuell höchst erschwerten Vereinsarbeit wegen, sondern weil auch die entscheidende Frage noch nicht zu beantworten ist: Auf welchen frühesten Termin hin lässt sich wieder verlässlich planen?

Auf technische Lösungen setzt auch der Kammerchor Bruchsal, der sich auf das neue Konzertprogramm »Now o now« mit englischen Chorstücken vorbereitet – geplant für den 5. Juli. Trotz des noch nicht endgültig sicheren Termins wird das Programm geübt, Chorleiter Prof. Sebastian Hübner lädt die Sänger zur gewohnten Singstunde am Montagabend zu getrennten Proben der einzelnen Stimmgruppen per Videokonferenz ein. „Es sind natürlich keine Chorproben im eigentlichen Sinn“, sagt Georg Echle, Vorsitzender des Kammerchors, „weil die Verzögerungen der einzelnen Teilnehmer in der Videokonferenz zu einem chaotischen Chorklang führen würden. Aber unser Dirigent schafft es sehr gut zu vermitteln, wie die Dynamik, Artikulation und Phrasierung sein soll.” Die Videokonferenz erlaubt es, Fragen zu klären und auf einzelne Stellen besonders einzugehen.